
Am Dienstag, dem 10. November 2009, findet im Musiksaal 1 (Raum 316) zum ersten Mal in dieser Art ein „Kammermusikabend“ statt. In diesem Konzert werden SchülerInnen und LehrerInnen des MLK gemeinsam musizieren und singen. Neben Musik von Bach und Saint-Saens sowie anderen klassischen Komponisten wird auch Jazziges und Filmmusik erklingen. Dabei reicht die Palette der Instrumente von Klavier über Geige und Cello bis hin zu Saxophon und Klarinette.
Alle SchülerInnen und ihre Eltern und natürlich auch alle KollegInnen sind herzlich eingeladen!
Die Saarbrücker Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 14./15.11.09:

Gelungener Kammermusikabend am Kaschnitzgymnasium
„Tradition ist nicht die Bewahrung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers“: Gut passt dieses Bonmot des Musikers Gustav Mahler zum Kammermusikabend „MLK in concert“ am Dienstagabend. MLK steht für Marie-Luise-Kaschnitz-Gymnasium Völklingen. Dessen Musiklehrer hatten die schöne Idee, gemeinsam mit begabten Schülern zu musizieren.
Herrlich prasselt – um noch einmal die Mahlersche Metapher zu bemühen – das musikalische Feuer in den Händen blutjunger Künstler. Wer meint, die Jugendlichen hätten sich die Sache einfach gemacht und „leichte“ Werke gespielt, irrt gründlich. Ausschließlich musikalische Schwergewichte wie Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn oder Camille Saint-Saens wurden zu Gehör gebracht. Mehr: Mit verflixt schwierig zu spielenden Kompositionen aus der Feder von Richard Addinsell, Cornelius Gurlitt, Sergej Prokofieff oder Stanislaw Moniuszko bewiesen die Ausführenden beachtliche musikalische Reife, Selbstbewusstsein und Ausstrahlung.
Dazu spielten Lehrer die Begleitung, das eine oder andere Solo sowie einen herrlich swingenden Rausschmeißer, nämlich „Lullaby of Birdland“. et
Die Mitwirkenden: Lea Schuhe (Violine), Doris Corbé-Schmittberger (Klavier und Altsaxophon), Raphaela Brunder (Violoncello), Anna-Michelle Brunder (Querflöte), Felix Wiethaus (Klavier), Florence Scherer (Violine), Jörg Marxen (Klavier, Altsaxofon und Moderation), Sandra Blum (Klarinette), Laura Adam und Lisa Dampmann (Klavier zu vier Händen), Julian Jacques Maurer (Klavier), Andreas Schmittberger (Bass) und Dr. Dietmar Strauß (Klavier). et
Eigener Bericht:
MLK in Concert: Kammermusikabend
Nach langer Pause von mehr als 10 Jahren fand am 10 November 2009 wieder ein Kammermusikabend im Rahmen der Reihe „MLK in concert“ statt. In sehr familiärem Rahmen, aber dennoch für eine Premiere gut besucht, erlebten die Zuhörer einen musikalisch sehr gelungenen, anspruchsvollen Abend auf hohem Niveau.
Lea Schuhe hatte die undankbare Aufgabe, den Abend mit zwei Stücken für Klavier und Violine von Moniuszko und Mozart zu eröffnen, eine Aufgabe, die sie tadellos meisterte.
Gleich zweimal zum Einsatz kamen Raphaela Brunder und Felix Wiethaus. Raphaela begann mit dem „Schwan“ von Saint-Saëns, beim zweiten Einsatz, einer Sonate für Querflöte und Continuo von Bach leistete sie ihrer Schwester Anne-Michelle an der Querflöte Unterstützung. Felix Wiethaus glänzte später mit einem technisch schwierigen Satz aus einer Klaviersonate von Prokofieff.
Dass das Klavier ein vielseitig einsetztbares Instrument ist, bewiesen Laura Adam und Lisa Dampmann in einem Stück von Cornelius Gurlitt für Klavier zu vier Händen und Julian Jacques Maurer, der bei Addinsells „Warschauer Konzert für Klavier und Orchester“ den Orchesterpart einfach mitspielte und so seine technischen Fähigkeiten unter Beweis stellte. Auch Florence Scherer überzeugte zusammen mit Musiklehrer Jörg Marxen im ersten Satz aus einem Violin-Konzert von Haydn das Publikum davon, dass sie ihr Instrument hervorragend beherrscht.
Aber auch die Lehrer waren an diesem Abend nicht untätig. Sandra Blum bot in einem Auszug aus Saint-Saëns Klarinettensonate eine niveauvolle Darbietung.
Beschlossen wurde der Abend aber nicht klassisch, sondern mit zwei jazzigen Stücken der Lehrerkombo: Doris Corbé-Schmittberger und Jörg Marxen am Altsaxophon, Andreas Schmittberger am Bass und Dr. Dietmar Strauß am Klavier sorgten für einen beschwingten Abschluss des Abends, der von den Zuhörern mit viel Beifall bedacht wurde und der nach allgemeiner Meinung wieder zu einer Tradition werden sollte. (EN)